Neuer Pfuusbus

Sammelziel bald erreicht

Noch haben wir das Ziel nicht erreicht, entgegen einer Meldung in den Medien von letzter Woche. Christoph Zingg und Monika Christen motivieren, damit wir für die neue Saison dann auch wirklich parat sind mit dem neuen Pfuusbus.

Im vergangenen Jahr haben Menschen in Not mehr als 3500 Mal im Pfuusbus übernachtet. Was Pfarrer Ernst Sieber 2002 mit einer Hand voll Freiwilligen auf die Beine gestellt hat, muss weitergehen.

Warum brauchen wir einen neuen Pfuusbus?

In den kalten Winternächten bietet die Notschlafstelle im Bus den Obdachlosen in der Stadt Zürich ein warmes Nest. Neben einer einfachen Schlafstätte mit Matratze und Schlafsack gibt es jeden Abend eine warme Mahlzeit – zubereitet von engagierten freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die tragende Kraft ist die lebensnahe Gemeinschaft zwischen Begleitern und Gästen. Hilfesuchende erhalten Sozialberatung und Seelsorge. Dadurch kann sich ihre Lebenssituation verbessern und wenn die Zeit reif ist, können Anschlusslösungen vermittelt werden.

Die Kosten für den Pfuusbus 2.0 betragen 100’000 Franken.

«Der Pfuusbus ist überlebenswichtig als Schutz gegen Kälte, Hunger und Vereinsamung.» Monika Christen, Leiterin Pfuusbus

Video über den bestehenden Pfuusbus

Im nachfolgenden Video sehen Sie, wie der heutige Pfuusbus genutzt wird.

Ausstattung und Betrieb

Der Pfuusbus Nr.2 funktioniert unabhängig von Strom und Wasser. Er bietet 15 Schlafplätze, eine Heizung, WC‘s und eine Dusche. Integriert sind eine gut ausgebaute Wohnküche mit Kühlschrank, Kochherd und Sitzgelegenheit. Sowohl Energieversorgung als auch Wasserbewirtschaftung funktionieren ohne externe Quellen. Deshalb kann der Pfuusbus unabhängig vom Standort betrieben werden.

Technische Daten

  • Sicherungskasten für Küche, Durchlauferhitzer Heizung und Allgemein
  • Infrarothheizung 3x 400W im Aufenthaltsraum, 1 x 900W im Schlafabteil
  • CEE 32, Wassertank 1300L Wasserumwälzung für Betrieb ohne Festanschluss, 
  • Fäkalientank 1300L mit 3« Ablass Kugelhähne für Betrieb ohne Festanschluss

«Menschen auf der Schattenseite des Lebens zu unterstützen, ist meine tiefe Überzeugung. Als Brückenbauer ist es mir ein Anliegen, gerade den Schwächeren ein würdiges Umfeld zu geben. Gerne unterstütze ich die Beschaffung des neuen Pfuusbus und empfehle Ihnen, sich ebenfalls zu beteiligen!»

Roland Frauchiger (56), Dr. sc. techn., Dipl. Ing. ETH

ehem. CEO AMAG Gruppe, Interimsmanager, Coach, Politiker, Vater und Beizer in Thalheim AG

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