Mädchenbeschneidung stoppen!

170.–

IAMANEH setzt sich dafür ein, dass Mädchen in Mali nicht mehr beschnitten werden.

Hintergrund:

Die Beschneidung ist eine jahrtausendalte Tradition aus der Antike. Heute sind 91% der Frauen in den südlichen Regionen Malis beschnitten, 77% davon vor ihrem fünften Lebensjahr.

Um eine Bewusstseinsbildung zu erreichen, ist Sensibilisierungs- und Bildungsarbeit notwendig. Zentral ist vor allem, dass Familien wissen, dass ihre unbeschnittene Tochter keine Nachteile erfährt. Oft wird deshalb mit der ganzen Dorfgemeinschaft gegen die Beschneidung gearbeitet, damit diese im Kollektiv entscheiden, ihre Mädchen nicht mehr zu beschneiden und so kein Ausschluss oder keine Stigmatisierung stattfindet.

IAMANEH setzt sich folgendermassen dafür ein, dass Mädchenbeschneidung fortan zur Vergangenheit gehört:

  • Fast 3’000 Jugendliche werden in der Schule über weibliche Beschneidung und ihre Folgen informiert
  • Eltern, religiöse Führer, Lehrer und Dorfchefs erhalten Aus- und Weiterbildungen zum Thema, zu Frauen- und Kindergesundheit, zu Rechten
  • Mit regelmässig stattfindenden Gesprächsrunden, Theatervorstellungen und Radiosendungen erreichen wir die gesamte Dorf-Bevölkerung von rund 82’000 Menschen
  • Beschnittene Mädchen und Frauen, die an den Folgekomplikationen leiden, werden medizinisch behandelt.
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