Essen dank Urban Gardening

20.–

Städtische Innenhöfe bieten Platz für Gartenbeete und Treibhäuser

Bolivien ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. In El Alto leiden 67% der Einwohner an Mangel- und Fehlernährung, betroffen davon sind besonders die Kinder. Um die städtische Landwirtschaft zu fördern, erhalten 650 Familien mit 2‘500 Mitgliedern technische Unterstützung, Beratungen und Schulungen. Für diese Arbeit ist Mobilität ein entscheidendes Gut.

Die Idee ist bestechend einfach: Städtische Innenhöfe in El Alto bieten Platz für Gartenbeete und Treibhäuser. Die Leute bauen für eine gesunde Eigenversorgung Gemüse und Früchte an und lernen auch die Handhabung von Naturdünger. Trotz des harschen Klimas wachsen auf über 4‘000 Meter Höhe Tomaten, Spinat, Krautstiel, Salat, Quinoa, Karotten, Peterli und Koriander. Zudem verkaufen Familien ihre Überschüsse auf dem Markt und generieren so ein zusätzliches Einkommen.

Die Lebensmittelversorgung ist
eine Herausforderung

Die Armut treibt vor allem junge Menschen aus den Andengemeinschaften zur Landflucht. El Alto mit 900’000 Einwohnern wächst unablässig und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln gestaltet sich immer aufwändiger. Die lokale Partnerorganisation FOCAPACI hat Leuchtturmcharakter. Mit „Multiplikatoren“ fördert sie die städtische Landwirtschaft und hilft bitterarmen Familien bei der Ernährungssicherheit. Nur mit einem zuverlässigen Geländewagen kann das Projekt-Team die schlecht erschlossenen und weit entfernten Aussenquartiere erreichen.

Mobilität ist teilbar

Zu finanzierendes Transportmittel: Geländefahrzeug

Mittelbedarf: CHF 24’500.-

Lokaler Projektpartner: Centro FOCAPACI (Formación y Capacitación para la Participación Ciudadana)

Zielgruppe: Arme Migrantenfamilien in El Alto: Direkte Begünstigte dieser Arbeit sind 650 Familien mit 2‘500 Mitgliedern. 

Standort: El Alto, La Paz (Bolivien)

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