Ambulanz als mobile Klinik

Das bäuerliche Leben in Bolivien ist hart und die Fruchtbarkeit der Böden gering. Im abgelegenen Anden-Hochland sind Bildungschancen, Arbeitsmöglich­keiten und Freizeit­an­gebote inexistent. Auch fordern schlechte Siedlungshygiene, Armut und fehlende Infrastruktur ihren Tribut: 80 von 1‘000 Kinder sterben noch vor ihrem zweiten Geburtstag. Das veranlasst vor allem junge Menschen zur Landflucht, während Betagte oft sich selbst über­lassen zurückbleiben.

Mobilität kann über Leben und Tod entscheiden

Das Gesundheitszentrum «Centro de Salud Huayña Pasto Grande» hat eine kleine stationäre Abteilung mit 10 Angestellten, unter ihnen arbeiten zwei Ärzte und ein Zahnarzt. Zu seinem Einzugsgebiet gehören 12 Siedlungen mit gut 1‘300 Einwohnern. In diesen bolivianischen Hochlandgemeinschaften leben die Menschen weit voneinander entfernt. Aufgrund einer mangelhaften Verkehrsinfrastruktur ist es schwierig, eine Gesundheitsversorgung für alle zu gewährleisten. Die durchschnittliche Distanz zwischen den Bergsiedlungen und dem Gesundheitszentrum beträgt 24 km.

Das «Centro de Salud» verfolgt mit seinen monatlichen Gesundheits­brigaden eine mobile Strategie, kann aber mangels Transport­mittel weder alle Zielgruppen mit der nötigen Häufigkeit erreichen, noch angemessen auf Notfälle reagieren. Ein robustes Ambulanzfahrzeug soll Abhilfe schaffen und dazu beitragen, dass insbesondere die hohe Sterblichkeit unter Kleinkindern und Müttern abnimmt und Betagte in abgelegenen Aymara-Gemeinschaften besser betreut werden können.

Helfen Sie uns, die hohe Sterberate bei Kleinkindern und Müttern zu verringern und eine bessere Betreuung für einsame Betagte zu erreichen: Unterstützen wir das «Centro de Salud» mit einem robusten Ambulanzfahrzeug!

Teilen Sie Mobilität – jeder Kilometer zählt

  • Mit CHF 32’800.- finanziert miva Schweiz ein Ambulanzfahrzeug für die Hochlandgemeinden in Bolivien.
  • So kann das Gesundheitspersonal samt Ausrüstung ausrücken und mit ihrer mobilen Klinik alle besuchen, die medizinische Hilfe benötigen.
  • Das Angebot richtet sich vor allem an die verletzlichsten Mitglieder der Gemeinschaft: Kinder, schwangere Frauen, Betagte und Menschen mit Behinderung.
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